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Here you
will find all information about the equipment of a professional dj.
With the correct equipment, you will work in the best way.
Here all infos and tips:
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The
turntable |
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The
Wheels of Steel, die Turntables ...
Sie sind das Hauptwerkzeug des DJs. Sie sind das, was einen DJ ausmacht.
In der Zeit von Minidisk und CD fragt ihr euch vielleicht, warum noch
mit Vinyl arbeiten?
Naja, die Antwort ist eigentlich nicht so schwer zu beantworten:
Mit Vinyl fing alles an und die gesamte DJ-Kultur hätte sich
ohne Vinyl nie entwickelt.
Antrieb
Es gibt zwei Antriebsarten, den Direkt- und den Riemenantrieb.
Riemenantrieb: Der Motor dreht den Plattenteller über
einen Gummiriemen, wofür man keine so hohe Kraft vom Motor benötigt.
Es führt allerdings auch dazu, dass die Geschwindigkeit des Plattentellers
stärker schwankt, man sagt auch die Gleichlaufgeschwindigkeit
ist geringer. (Sie liegt beim Riemenantrieb bei ca. 0,15%)
Der Vorteil liegt bei dieser Art des Antriebs eindeutig im Preis.
Direktantrieb:
Bei dieser Art des Antriebs wird der Plattenteller, wie der Name schon
sagt, direkt durch den Motor angetrieben. Man muss somit zu stärkeren
Motoren greifen, womit direktangetriebene Plattenspieler teurer sind,
aber dafür liegen die Gleichlaufschwankungen auch deutlich niedriger.
(>0,03%) Weiterer Vorteil ist das sie einfach haltbarer sind als
Riemenbetriebene. Ein Riemenantrieb ist zwar billiger, zum Mixen und
vor allem zum Scratchen allerdings kaum zu gebrauchen. Also auf jeden
Fall einen Direktantrieb kaufen; der läuft gleichmäßiger,
startet und stoppt schneller und ist meist robuster und langlebiger.
Einzigartig ist hier immer noch der klassische Technics 1210MKII.
Bei ihm ist der Plattenteller durch ein Magnetantriebssystem Teil
des Motors, das patentgeschützt und von der Konkurrenz kaum zu
toppen ist.
Slipmat
Das Slipmat ist eine Filzunterlage, die alternativ zu der bei einem
Plattenspieler mitgelieferten Gummiunterlage auf den Plattenteller
gelegt wird, damit sich, wenn man eine Platte z.B. mit der Hand anhält,
der Plattenteller weiterdreht.
Anti-Skating
Diese Funktion sorgt dafür, dass die Zentrifugalkräfte,
die auf den Tonarm einwirken und drohen ihn aus der Rille zuwerfen,
ausgeglichen werden. Wenn es einem nur auf die Klangqualität
ankommt, sollte der Anti-Skatingwert der Grammzahl des Gegengewichts
entsprechen.
Tonarmlift
Der Tonarmlift ermöglicht es den gesamten Tonarm im seiner Höhe
zum Plattenteller zu verstellen, so kann man die optimale Einstellung
für seine bevorzugten Techniken finden. Das Rückkoppelungsverhalten
eines Plattenspielers kann maßgeblich durch diese Einstellungen
beeinträchtigt werden, so gibt es mittlerweile neben der "normalen"
Festmontierung heute auch andere Techniken, wie z.B. die Lagerung
des Tonarmlifts in einer Ölwanne, damit die Vibrationen von außen
möglichst gedämpft werden.
Tonarm
Der Tonarm sollte stabil sein und so gelagert, dass es zu keinen Rückkoppelungseffekten
kommen kann. D.h. dass er nicht zu stark vibrieren darf, auch wenn
die Musik mal etwas lauter wird. (Das stellt für Home-DJs jedoch
ein geringes Problem da.) Zum Tonarm gehören immer ein Gegengewicht
und eine Anti-Skating-Schraube, an manchen ist auch noch ein sog.
Tonarmlift.
Pitch
Der Pitch-Regler ermöglich klassischerweise das verändern
der Geschwindigkeit um ±8%, in der ein Plattenteller sich dreht.
Mittlerweile gibt es allerdings auch etliche andere Features dazu,
wie austauschbare (aber wann geht der schon mal kaputt, wenn man ihn
gut behandelt) oder umstellbare (zwischen 3%, 6% oder 12%) Pitch-Fader.
Pitch-Fader gibt es an vielen Geräten, das soll uns hier jedoch
nicht weiter interessieren. Der DJ benutzte ihn eigentlich, um zwei
Tracks auf die gleiche Geschwindigkeit oder den gleichen BPM-Wert
(BPM = Beats Per Minute) zu bringen und sie so ineinander mixen zu
können. Es gibt jedoch auch einige DJs die den Pitch-Fader dazu
verwenden Melodien zu erzeugen, indem sie ständig die Geschwindigkeit
bei eines gleichbleibenden Tons ändern oder noch andere Sachen
damit machen. Davon aber vielleicht an anderer Stelle mehr.
Quartz Lock
Der Quartz Lock ermöglich es durch Drücken eines einfachen
Knopfes die Drehgeschwindigkeit des Plattenspielers wieder auf normal,
d.h. auf ±0%, zu stellen. Dies ist zwar nicht unbedingt nötig,
kann aber je nach Mixvorliebe den Komfort beim Mixen steigern.
Gegengewicht
Das Gegengewicht steuert den Auflagedruck der Nadel in der Rille.
Für die Klangqualität ist zu hoher Druck nicht besonders
gut. Für den DJ kann es aber lebenswichtig sein, damit die Nadel
nicht aus der Rille springt oder Aussätzer spielt. Sobald der
Sound aber merklich unter dem zu hohen Auflagegewicht leidet, sollte
man dann doch ein wenig Gewicht reduzieren.
Strobeilluminator
Der Strobeilluminator dient zur Eichung des Plattenspielers auf ±0%,
die Farbe seiner Leuchte ist meist rot und wenn der Plattenspieler
auf Standart Geschwindigkeit läuft, scheinen die Punktringe am
Tellerrand stillzustehen.
Start-/Anlaufzeit
Hiermit bezeichnet man die Zeit, die ein Plattenspieler braucht, um
nach dem Drücken der Play-Taste die normale Wiedergabe des Musikstückes
zu leisten. Bei Plattenspielern kann man sich vorstellen, dass die
wirkliche Anlaufzeit gemeint ist. Natürlich geht es immer schneller,
die Platte an der gewünschten Stelle mit der Hand anzuhalten
und sie im richtigen Moment laufen zu lassen.
TIPP
Plattenspieler am Mischpult
Obwohl Plattenspieler oftmals Cinchausgänge aufweisen, lassen
sie sich doch nicht so einfach an den Line-Eingang eines Mischpults
anschließen. Der Pegel reicht nämlich, den ein Plattenspieler
abgiebt, bei weitem nicht an einem gesunden -10-dB-Pegel eines CD-Spielers
heran. Eine sehr viel höhere Vorverstärkung ist daher nötig.
Wer nun auf die Idee kommt, seinen Plattenspieler an den empfindlichen
Mikrofoneingang anzuschließen, wird Schwierigkeiten wegen inkompatibler
Impedanz bekommen. Aufgrund der Schneidkennlinie muß nämlich
der Vorverstärker auch die entsprechende Gegenentzerrung übernehmen.
Lösung
1: Du schließt den Plattenspieler an den Phonoeingang deines
HIFI-Verstärkers an und greifst das Ausgangssignal des Plattenspielers
mit normalem Line-Pegel an der Tape-Out Buchse des Verstärkers
ab.
Lösung 2: Du schaffst dir einen externen Phonoverstärker
an, den man in jedem HIFI Fachgeschäft oder im Elektronikversandhandel
bekommen kann. Kostenpunkt: je nach Ausführung etwa 20-50 Euro. |
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